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ANSMANN Testzentrum
für Tests von Lithiumbatterien nach UN-Transportvorschrift
Seit der Firmengründung im Jahr 1991 hat sich die ANSMANN AG zu einem der bekanntesten Hersteller im Bereich mobiler Energie entwickelt. Der Geschäftsbereich „Industrielösungen“ konfiguriert, entwickelt und produziert kundenspezifische Akkupacks, Netzteile und Ladegeräte.
Im vergangenen Jahr wurde am Hauptstandort in Assamstadt eine neue Multifunktionshalle für die Akkupackproduktion fertiggestellt. Neben der Konfektionierung von Primär- und Sekundärzellen werden auch komplexe, kundenspezifische Akkupacks aller gängigen Zellchemien produziert. Dazu gehört auch das Design des individuellen Safety-Boards und der entsprechenden Software. Nach der Konstruktion des Gehäuses und der Mechanik erstellt der eigene 3-D-Plotter realitätsnahe Gehäusemuster.
Lithiumbatterien (Primär- wie auch Sekundärzellen) sind erst nach dem Nachweis der erfolgreich abgelegten Prüfung gemäß der UN-Transportvorschrift für den Transport (egal ob über Land, Wasser oder Luft) zugelassen.
ANSMANN verfügt über ein eigenes Testzentrum für die Durchführung von Tests von Lithiumbatterien gemäß UN-Transportvorschrift. Hier werden nicht nur Akkupacks aus eigener Produktion getestet – diese Dienstleistung steht auch für Kunden zur Verfügung.
Höhensimulation
Hier wird der herrschende Unterdruck beim Lufttransport im Vakuumschrank simuliert. Der Druck wird dabei über 6 h auf 115 mbar reduziert, was ungefähr einem neuntel des normalen Luftdrucks entspricht.
Thermische Prüfung
Im Klimaschrank werden Akkupacks über mehrere Stunden Temperaturen von -40°C bis +75°C ausgesetzt.
Vibrations- und Schocktest
Der Schwingungsgenerator, auch „Shaker“ genannt, erzeugt verschiedenen Schwingungen und Schockbelastungen, wie sie bei jedem Transport auftreten können.
Kurzschluss- & Überladungstest
In speziellen Testvorrichtungen werden bei den Akkupacks Kurzschlüsse und Überladungen von außen simuliert. Abschließend erfolgt eine siebentägige überwachte Lagerung der Prüflinge.






