Ladegeräte für Blei-Akkus
Bleiakkus sind preiswerte und langlebige Energiespeicher. Sie sind für Applikationen geeignet, bei denen die Energiedichte und das dementsprechend hohe Gewicht eine untergeordnete Rolle spielen.
Bleiakkus können mit unterschiedlichen Ladeverfahren geladen werden. Wichtig ist, dass zu keinem Zeitpunkt der maximal zulässige Ladestrom überschritten wird. Eine Überladung (Gasung) ist genauso schlecht für die Lebensdauer der Akkus wie eine unzureichende Ladung. Somit hat das verwendete Ladeverfahren einen wesentlichen Einfluss auf die Lebensdauer der Bleiakkus.
Im Standard-Industriegeräteprogramm von ANSMANN gibt es Bleilader mit IU- und IUoU-Kennlinie.
IU-Ladeverfahren
Hier wird der Akku mit begrenztem Strom geladen. Der Strom sinkt in der letzten Phase der Ladung bis zum Erreichen der Ladeschlussspannung langsam ab. Das Ladegerät kann bei Bereitschafts- oder Parallelbetrieb am Akku angeschlossen bleiben.
IUoU-Ladeverfahren
Hier wird der Akku bis zu einer erhöhten Ladeschlussspannung (2,45 V pro Zelle) mit begrenztem Strom geladen (cycle mode). Ist diese erhöhte Spannung erreicht und hat sich der Ladestrom bis auf einen voreingestellten Wert reduziert, wird das Ladegerät auf 2,3 V pro Zelle zurückgeschaltet um ein Überladen und Ausgasen des Akkus zu verhindern (floating mode). Mit diesem Ladeverfahren sind kürzere Ladezeiten realisierbar als mit dem „einfacheren“ IU-Verfahren.
Auch beim IUoU-Ladeverfahren kann der Akku bei Bereitschafts- oder Parallelbetrieb am Ladegerät verbleiben. Durch eine eingebaute Hysterese wird der Ladevorgang beim Entladen des Akkus (Belastung) wieder gestartet. Auf Anfrage können auch preiswerte WU- oder W-Kennlinien-Ladegeräte angeboten werden.






